Biographie 1979-2016            _______________________________________________________________________________________________________

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Ermutigt durch den Zuspruch verschiedener Kollegen/ innen entschloss Pete 1979 eine eigene Band zu gründen. Die DOWN-TOWN BLUESBAND wurde in den frühen achtziger Jahren die Bluesband Nr.1 in Berlin. Es gab innerhalb eines halben Jahres keinen Club und keine Halle mehr in der Mauerstadt in der sie nicht gastiert hatten. Es war ein furioser Start, die Kritik bei Rundfunk, Presse und Publikum war durchweg sehr positiv, was die Band natürlich nur freute. Zu diesen Orten gehörten  u.a. Tempodrom, Quasimodo, Quartier Latin, Metropol, Folk-Pub und viele andere Clubs, die es damals in Westberlin gab. Ebenso war die Band auf vielen Festivals, wie z.B.Spandauer Rocktage, in der Stadt zu Gast und konnten die Herzen der Berliner erobern.

Durch ein Live-Konzert  in der Sendung "Monday Music", vorgestellt von Hans-Dieter Frankenberg/ SFB, und ein 45-minütiges DOWN-TOWN BLUESBAND - Special  von Peter Urban/ NDR wurden Veranstalter und Publikum in Westdeutschland auf die DOWN-TOWN BLUESBAND aufmerksam. Sie erhielten Angebote aus der gesamten Republik. Auch hier wurde die Combo begeistert von der Öffentlichkeit und den Medien aufgenommen. 1982 nahm die Band ihr erstes und einziges Album auf, das 1983 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Die Besetzung der DOWN-TOWN BLUESBAND war:


    James Trimble (vocal), Uwe Eisenhuth, (Bass), Wolfram Wahner (Keybord), Sigmar Reimer (Gitarre)    Jakob Peter (Drums) und Pete Largo (Gitarre)

      Wolfram verließ die Band nach zwei Jahren, um seinen  eigenen Weg zu gehen und ist bis heute in der Spur, als Begleitmusiker verschiedener Künstler und als Solist. Die Band aber beschloss ohne Keyborder weiterzuarbeiten und die Musik wurde rauher und noch erdiger.. Das Publikum liebte und honorierte es.

 

1985 gab die DOWN-TOWN BLUESBAND ihr letztes Konzert im legendären Quartier Latin, in der Potsdamer Straße, vor ausverkauftem Haus. Die Betreiber, Manne Sass und seine Ehefrau Christa sind heute immer noch in den Herzen vieler Musiker/ innen auf der ganzen Welt. Viele von ihnen tragen die  Erinnerung an sie in ihren Herzen. Manne und Christa  waren immer da, wenn ihre Hilfe und Unterstützung benötigt wurde. Viele, viele Musikschaffende sind der festen Überzeugung, daß den beiden ein besonderes Andenken gehört.

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Neben den musikalischen Aktivitäten als musikschaffende Person organisierte Pete Largo zwischen 1980 und 1986 verschiedene Festivals/ Veranstaltungen in der Mauerstadt. Als Projektmanager realisierte Pete Largo 1984/ 85 das Proberaumprojekt "Pfuelstraße 5" in Kreuzberg, welches mit tatkräftiger ideeller (viel Überzeugungsarbeit) und finanzieller Unterstützung (370.000,-DM) durch den Berliner Kultursenat, vielen Musikgruppen die Möglichkeit gab in aller Ruhe ihr Programm zu erarbeiten. Das Proberaumzentrum leitete Pete Largo bis 1988.  

Auch soll an dieser Stelle auf zwei Menschen aufmerksam gemacht werden, die sehr viel für die Berliner Künstler/ innen in den achtziger Jahren getan haben und deren Nervenstärke und Durchsetzungsvermögen den uneingeschränkten Respekt und Dank aller verdienen. Gemeint ist der ehemalige Leiter des Referates "freie Gruppen" Bernd Mehlitz und sein, auch als Musiker bei den "Beatitudes", geschätzter Kollege Uwe "Sandy" Santhop. _____________________________________________________________________________________________

 1986 kam eine Auszeichnung vom Bundespräsidenten als "verdienter Künstler der Bundesrepublik Deutschland" hinzu. Die Auszeichnung war auf Anregung des damaligen Kultursenators Dr. Hassemer zustande gekommen. Auch heute noch ist Pete ein wenig stolz, nicht nur als musikschaffende Person, einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben, die Präsenz der damaligen Westberliner Musikszene zu verstärken und damit vielen Kollegen und Kolleginnen die Möglichleit zu bieten, ihr Programm auf die Bühne zu bringen, obwohl es mitunter mit sehr viel Ärger und finanziellen Verlusten verbunden war.

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